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Das Bild zum Jahresende 2011
Das Lächeln ist ein Fenster, durch das man sieht, ob das Herz zu Hause ist.
Aus Rußland
                          Blockhaus im Freilichtmuseum Talzy bei Irkutsk


51. Woche 2011
Vater, Mutter und Kind – o glückselige Dreieinheit! Friedrich Polack (1835 - 1915)
Ein Schnappschuss in Papstdorf…


50. Woche 2011
Denke nicht darüber nach, ob du durch ein erleuchtetes Portal oder durch eine schmale Tür den Himmel betrittst. Hauptsache, du bist willkommen. 
Altirischer Segenswunsch
                                            Alte Harburger Elbbrücke
             Diese Portalbrücke von 1897-99 ist die letzte ihrer Art in Hamburg.


49. Woche 2011
Mit Recht verlachst du jemand, der da stritt,
Das er die Orgel spielt, weil er die Bälge tritt;
Doch eines mag dein Spotten etwas fühlen:
Wenn er nicht weiter tritt, kannst du nicht weiter spielen.
Deutsches Sprichwort 
                                Hauptorgel Ratzeburger Dom


48. Woche 2011
Wissen wäre fatal. Die Ungewißheit ist es, die uns reizt.
Ein Nebel macht die Dinge wunderschön. Oscar Wilde (1854 - 1900)
Küchensee - Ratzeburg


47. Woche 2011
                                            Der Ratzeburger Dom
November 2011


46. Woche 2011
Wo Dummheit ins Kraut schießt, gilt Weisheit als Unkraut.
Peter Sirius (1858 - 1913)
                                       Energiemais für die Biogasanlage


45. Woche 2011
Jedes Werkzeug erhält erst seine Vollendung dadurch, daß es nicht mehreren,
sondern nur einem Zwecke dient. Aristoteles (384 - 322 v. Chr.)


44. Woche 2011
Ein konstitutioneller Thron ist ein Armsessel, ein absoluter Thron ist ein Stuhl ohne Lehne. Ludwig Börne (1786 - 1837)
Blütensessel


43. Woche 2011
Leute mit enger Seele sind wie Flaschen mit engen Hälsen: je weniger sie in sich haben, desto mehr Lärm machen sie, wenn sie es heraussprudeln. Alexander Pope (1688 - 1744)


42. Woche 2011
An einem kleinen Muster können wir oft das ganze Stück beurteilen.
Miguel de Cervantes-Saavedra (1547 - 1616)
                                   Wollmuster im Textilmuseum Neumünster


41. Woche 2011
Der Mensch kann sich besser in einem kleinen Häuschen einrichten als in einem riesigen Schloß. Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1828 - 1910)
                             Schloss Weesenstein - Müglitztal / OT Weesenstein


40. Woche 2011
Wie manche Häuser so täuschen auch viele Menschen durch ihre Fassade. Peter Sirius (1858 - 1913)
                                                      Haus in Sebnitz


39. Woche 2011
Der entrüstete Elefant zertritt Menschen, aber nicht Würmer.
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 - 1805)
Foto: Vor den Ming-Gräbern, die sich etwa 50 km von Chinas Hauptstadt Peking entfernt am Fuße des Berges Tianshou befinden, liegt der Seelenweg (Der Heilige Weg). 36 lebensgroße Tier-, Fabeltier- und Menschenskulpturen bewachen hier den Zugang zu den Gräbern.


38. Woche 2011
Es führen viele Wege zum Gipfel des Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche. Aus China
                                         Basteibrücke vom Ferdinandstein


37. Woche 2011
Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen, zusammenstehen, kann niemals ein Bild der Disharmonie entstehen. Vincent van Gogh (1853 - 1890)
Im Barockgarten Großsedlitz…


36. Woche  2011
Stell einen alten Schuh auf einen köstlichen Untersatz – die Welt wird ihn als
eine Seltenheit anstaunen. Otto von Leixner (1847 - 1907)
Verlorener Schuh in der Wüste Gobi…


35. Woche 2011
Grüne Jugend, was prahlst du so? Ein jeder Halm wird endlich Stroh.
Paul von Heyse (1830 - 1914)


34. Woche 2011
Mit einem Kunstwerk muß man sich verhalten wie mit einem großen Herrn:
nämlich sich davor hinstellen und warten, bis es einem was sage.
Arthur Schopenhauer (1788 - 1860)
                                 „Gesamtkunstwerk Sender Freienwill“


33. Woche 2011
Dieser Traum hatte mich erquickt für viele Tage, wie wenn ich das artige Abenteuer wirklich erlebt hätte. Gottfried Keller (1819 - 1890)
Eine Fahrt auf der Ur-Trasse der Transsib direkt am Baikalsee entlang…


32. Woche 2011
Wer sich allzu grün macht, den fressen die Ziegen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)


31. Woche 2011
Es gibt nur einen Ausweg, wenn man einmal in ein Labyrinth geraten ist,
das ist der Wille. Fanny Lewald (1811 - 1889)
Ein Bagger im Maisfeld in Freienwill…


30. Woche 2011
Es gibt keine besseren Mauern oder Festungen, als seine Nachbarn zu Freunden haben.  Ernst von Sachsen (1464 - 1513)
Die Große Mauer Juyongguan liegt im Bezirk Changping ca. 60 km nördlich von Zentralpeking entfernt.


29. Woche 2011
Schwer ist die Geburt zum Menschen,
schwer ist des Menschen Gang und Werde.
Schwer hört man die Wahrheit.
Selten kommt ein Buddha auf die Erde.
Buddha (560 - 480 v. Chr.) auch: Siddhartha Gautama
Die Yungang-Grotten sind frühe buddhistische Höhlentempel in der chinesischen
Provinz Shanxi. Sie wurden hauptsächlich im Zeitraum 460-525 n. Chr. aus dem Sand-
stein herausgearbeitet. Insgesamt besteht die Gesamtanlage aus 252 Grotten und Nischen. Die Anlage ist seit dem Jahr 2001 in der Liste des Weltkulturerbes eingetragen.


28.Woche 2011
Armer Mensch, an dem der Kopf alles ist!
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
Fast 4.500 Kilometer östlich von Moskau, in Ulan Ude, steht der wohl größte Leninkopf der Welt. Die 7,70 Meter hohe Bronzeskulptur steht auf einem über sechs Meter hohen Postament.


27.Woche 2011
Wenn ich weiter als andere gesehen habe, dann nur deshalb, weil ich auf
der Schulter von Giganten stand. Sir Isaac Newton (1643 - 1727)
Dschingis-Khan-Statue vor dem Parlamentsgebäude in Ulaan Baatar


26.Woche 2011
Die sicherste Tür ist die, die man offen lassen kann. ( Aus China )
Im Kaiserpalast in Peking


25.Woche 2011
Jede Landschaft hat ihre eigene, besondere Seele, wie ein Mensch, dem du gegenüber lebst. Christian Morgenstern (1871 - 1914)
Ein Schnappschuss aus dem Zug  zwischen Ulan Ude und Ulaan Baatar…


24.Woche 2011
Widriger aber sind mir noch alle Speichellecker; und das widrigste Tier von Mensch, das ich fand, das taufte ich Schmarotzer: das wollte nicht lieben und doch von Liebe leben. Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
Der Cretaceous Dino Park in Erlian


23.Woche 2011
Ohne Musik wär' alles nichts. Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
Vorhang auf in der Wüste Gobi - urtümlicher Kehlkopfgesang zur Melodie der klassischen Pferdekopfgeige…


22.Woche 2011
Wer recht in Freuden wandern will, der geh' der Sonn' entgegen.
Emanuel Geibel (1815 - 1884)
In der Mongolischen Schweiz


21.Woche 2011
Der Zimmermann bearbeitet das Holz.
Der Schütze krümmt den Bogen.
Der Weise formt sich selbst. Buddha (560 - 480 v. Chr.)
Bogenschütze in der Mongolischen Schweiz


20.Woche 2011
Es ist ein großer Frevel an der Natur, die wildwachsenden Blumen als Unkraut zu bezeichnen. Johannes Scheer (1817 - 1886)


19.Woche 2011
Wege, die in die Zukunft führen, liegen nie als Wege vor uns. Sie werden zu Wegen erst dadurch, daß man sie geht. Franz Kafka (1883 - 1924)
  Kleine Straße in Freienwill


18.Woche 2011
Pulver ist schwarz, Blut ist rot, golden flackert die Flamme!
Ferdinand Freiligrath (1810 - 1876)
  Tulpe im Wind...


17.Woche 2011
Der Weg zum Erfolg führt bergauf.
Versucht deshalb nicht, Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen.
Arthur Phelps (1893 - 1933)
                                Sender Freienwill - Blick von der Waldstraße


16.Woche 2011
Lege das Ruder erst aus der Hand, wenn das Boot an Land ist.  Aus Gabun


15.Woche 2011
Wer immer im Lärm sitzt, wird stumpf, wer immer in der Stille sitzt, auch; nur die wechselnde Welle trägt des Menschen Schiff. Paul Keller (1873 - 1932)


14.Woche 2011
Die Blattlaus vernichtet die Pflanzen, die Lüge die Seele und der Rost Metall.
Anton Pawlowitsch Tschechow (1860 - 1904)


13.Woche 2011
In der Nacht sind alle Kühe schwarz, auch die blonden. Karl Kraus (1874 - 1936)
                        Die Grühbrücke überspannt in Kleinsoltfeld die Kielstau


12.Woche 2011
„Geld ist die einzige Macht, vor der die gesamte Menschheit auf die Knie fällt.“
Euripides, (480 - 407 v. Chr.), griechischer Tragödiendichter
                                 Schnappschuss in Uglitsch/Russland


11.Woche 2011
Nicht wer rennen kann, gewinnt das Rennen, sondern wer bis zum Ende rennen kann. (Aus Jamaika)
                                 Schnappschuss in Uglitsch/Russland


10.Woche 2011
Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt, ich weiß von nichts als meiner seligen Insel. Johann Christian Friedrich Hölderlin (1770 - 1843) 
                Der vereiste Feuerhahn Brunnen bei der Flensburger Feuerwehr


09.Woche 2011
Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, dass ich eine weiße Weste habe…


08. Woche 2011
Die Deutschen lieben Rheinwein. Er wird in schlanke Flaschen gefüllt und für ein gutes Getränk gehalten. Von Essig unterscheidet er sich durch das Etikett. Mark Twain (1835 - 1910)


07.Woche 2011
Es ist nicht wahr, dass Kanonen mehr vermögen als Worte und Gedanken. Gottfried August Bürger (1747 - 1794)
Die Zarenkanone ist  vermutlich nie zum Einsatz gekommen und steht heute als Denkmal im Moskauer Kreml


06. Woche 2011
Ich weiß drei böse Hunde: Undankbarkeit, Stolz, Neid.
Wen die drei Hunde beißen, der ist sehr übel gebissen. Martin Luther
                                               Flohmarkt in Neapel


05.Woche 2011
Gehe mit Menschen um wie mit Holz! Nur weil ein Stückchen wurmstichig ist,
würdest du nie den ganzen Stamm wegwerfen. Aus China 
                                 Die „Struwwelpetra“ aus Galindia


04.Woche 2011
Es muß einer schon fest im Ton sein, um nicht in die Melodie zu verfallen,
die die andern pfeifen. Johann Jakob Mohr (1824 - 1886)
Die Mosengelorgel (1721) in Swieta Lipka / Heilige Linde - 24.12.10


03.Woche 2011
Im ganzen – haltet euch an Worte!
Dann geht ihr durch die sichre Pforte
Zum Tempel der Gewißheit ein.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
Kloster der Altgläubigen in Wojnowo-Masuren


02. Woche 2011
Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
Evangelische Kirche in Mikołajki (Nikolaiken)


01. Woche 2011
Ich höre nachts die Lokomotiven pfeifen, sehnsüchtig schreit die Ferne,
und ich drehe mich im Bett herum und denke: "Reisen..."
Kurt Tucholsky (1890 - 1935 )