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Werchnije Mandrogi ist ein russisches Insel-Dorf am linken Ufer des Flusses Swir, der den Onegasee mit dem Ladogasee verbindet.

Mandrogi ist ein ehemaliges Fischerdorf, das sich seit der Eröffnung der Flussverbindung bis zur Ostsee, besonders unter dem Zaren Peter der Große, kontinuierlich entwickelte. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gab es auf der Insel 29 Höfe mit mehr als 100 Einwohnern, die dem Volk der Wepsen angehörten. Am Ende des Krieges wurde der Ort durch einen Brand vollständig zerstört, die Menschen zogen weg. Die verbleibenden steinernen Fundamente der Gebäude wurden schrittweise von der Natur zurückerobert.

Anfang der 1990-er Jahre kaufte ein reich gewordener Russe das ehemalige Dorf. Er lud die besten Holzbaukünstler der Russischen Republik ein, hier ihre altrussische Baukunst zu demonstrieren. Bis zum Jahr 1996 entstand das frühere Fischerdorf nun als Museumsdorf völlig neu, 1999 wurde es als Werchnije Mandrogi  in die offizielle Landkarte Russlands neu aufgenommen.

Inzwischen wohnen rund 100 Personen ständig hier und weitere 200 Menschen kommen täglich zur Arbeit. Es gibt auch einen Kindergarten und eine Schule im Ort.



Kishi  ist eine Insel im Onegasee in Russland. Ihr Ensemble von Kirchen in Holzbauweise, Freiluftmuseum Kishi genannt, gehört seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es umfasst derzeit etwa 80 Gebäude der karelischen Holzbaukunst. Die Insel ist ca. 7 km lang und 0,5 km breit.

Die Verklärungskirche, fertiggestellt 1714, besteht aus einer auffälligen Sommerkirche mit 22 kleinen Zwiebeltürmen, die alle mit Schindeln aus Erlen- oder Pappelholz gedeckt sind. Die Verklärungskirche wird derzeit rekonstruiert und soll erst zum 300. Jubiläum im Jahre 2014 wieder eröffnet werden.


Kirchenruine in der aufgestauten Scheksna, am Ausgang des Weißen Sees


Goritzy – In diesem Dorf legen die Schiffe für den Ausflug zum Kirillow Kloster an.
Hier steht das Frauenkloster Christi-Auferstehung an der Mündung der Scheksna in die Wolga.


Das Kirillo-Beloserski Kloster ist eine der größten russischen Klosterfestungen.
Es wurde 1397 in der heutigen Oblast Wologda nahe dem Dörfchen Goritzy bzw. der Stadt Kirillow gegründet. Der älteste Teil des Klosters liegt am Siwerski See.


Das Kloster zu Mariä Tempelgang von Tolga ist ein russisch-orthodoxes Nonnenkloster nahe der russischen Siedlung Tolga, einem Stadtteil von Jaroslawl. Als Aufbewahrungsort der angeblich wundertätigen Ikone der Gottesmutter von Tolga besitzt es überregionale Bedeutung als Wallfahrtsort.


Jaroslawl, das im September 2010 sein 1000-jähriges Bestehen feiert, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums.Die Altstadt mit vielen Kirchen aus dem 17. Jahrhundert, dem Ensemble des Christi-Verklärungs-Klosters sowie einem gut erhaltenen Straßennetz aus dem 18. und 19. Jahrhundert mit vorwiegend klassizistischen Profanbauten ist seit 2005 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen.
                                          Die Prophet-Elias-Kirche


                                         Die Alexander-Newski-Kapelle


            Der Wlasjewsskaja Turm ist  der Rest der ehemaligen Stadtbefestigung


          Das Christi-Verklärungs-Kloster gilt als der älteste Sakralbau in Jaroslawl


                               Das Wolkow-Theater und der Wolkow-Platz


                      Die ehemalige Residenz für Metropoliten aus Rostow


Die Stadt Uglitsch  befindet sich am Oberlauf der Wolga und am Staudamm des Uglitscher Stausees. Von dort sind es – jeweils Luftlinie – knapp 70 km in Richtung Norden bis zum Rybinsker Stausee und rund 200 km nach Süden bis nach Moskau.
Der Kreml in Uglitsch ist der geschichtliche und städtebauliche Kern der Altstadt. Seine Befestigungsanlagen sind nicht erhalten geblieben aber die Kremlbauten sind beachtenswert.

Das älteste Gebäude des Kreml – der sogenannte Palast des Zarensohns Dmitri – stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jh., die daneben stehende Demetrius-Kirche „auf dem Blut“ wurde am Ort des tragischen Todes des Zarensohns im 17. Jh. gebaut. Dort befindet sich auch die Kathedrale zur Verklärung Christi (Anfang des 18. Jh.) und der kuppelförmige Glockenturm
                                       Demetrios-Kirche oder Blutskirche


                                      Palast des Zarensohns Dmitri



                                           Kathedrale zur Verklärung Christi


                                         Die Uglitscher Wasserkraftanlage


                                       Die Wolga-Schleuse bei Uglitsch


  Der Glockenturm der Nikolaus-Kathedrale in Kaljasin ertrank im Uglitscher Stausee...