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Das Bild zum Jahresende 2010
Allzu straff gespannt, zerspringt der Bogen. Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 - 1805)
 Die Storebæltsbroen


51. Woche 2010
Während der Schatten schwindet, schwindet mit ihm unwiederbringlich die Zeit. Und während jedem die Zeit davonläuft, schwindet der Schatten.
Inschrift einer Sonnenuhr
Eingangstor in die Kirillo-Beloserski Klosteranlage (Blick vom Siwerski See)
Das Kirillo-Beloserski Kloster ist eine der größten russischen Klosterfestungen.
Es wurde 1397 in der heutigen Oblast Wologda nahe dem Dörfchen Goritzy bzw. der Stadt Kirillow gegründet. Der älteste Teil des Klosters liegt am Siwerski See.


50. Woche 2010
Lachen reinigt nicht nur die Zähne; es säubert auch die Runzeln vom Staub. Aus Angola


49. Woche 2010
Adam war ein Mensch: Er wollte den Apfel nicht des Apfels wegen,
sondern nur,
weil er verboten war. Mark Twain (1835 - 1910) 
  Im Mustergarten Café mit Stiel in Jübek


48. Woche 2010
Nachdem du geleert diese und jene Kanne, erkennst du Adonis in jedem Manne. Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)


47. Woche 2010
Nicht nur Titanen schwenken die Banner, rauschen mit Fahnen;
Jedes Titänchen hisst gern sein Fähnchen. Heinrich Vierordt (1855 - 1935)
Die kläglichen Reste einer Maiskoppel…


46.Woche 2010
Ein verrostet Schild flehte zur Sonne: Sonne, erleuchte mich!
Da sprach die Sonne zum Schilde: Schild, reinige dich!
Ludwig Börne (1786 - 1837)


45. Woche 2010
Kein Mensch auf Erden hat mir so viel Freude gemacht als die Natur mit
ihren Farben, Klängen, Düften, mit ihrem Frieden und ihren Stimmungen.
Peter Rosegger (1843 – 1918)


44. Woche 2010
Dreck nicht Dreck sein lassen und mit beiden Händen aufräumen.
Richard Wagner (1813 - 1883)


43. Woche 2010
Jedes Pfund geht durch den Mund...


42. Woche 2010
Lebe, liebe! Grüble nicht!
Frisch den Saft der Stunde pressen!
Alles Leben heißt vergessen –
Ewig gleich bleibt Gottes Angesicht. Karl Henckell (1864 - 1929)
Die Glaskuppel der Kunstakademie in Dresden wird im Volksmund  Zitronenpresse genannt.


41. Woche 2010
Lege einen Graben zwischen dich und die Welt mit einer Zugbrücke für deine Freunde. August Pauly (1850 - 1914)


40. Woche 2010
Kampf ist überall, ohne Kampf kein Leben. Und wollen wir weiter leben,
so müssen wir auch auf weitere Kämpfe gefasst sein.

Otto von Bismarck (1815 - 1898)


39. Woche 2010
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein. Titus Lucretius Carus, deutsch Lukrez, (etwa 97 v. Chr. - 55 v. Chr.)


38. Woche 2010
Man muss sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man zur Verfügung hat; und wenn es krumm und knorrig wäre. Theodor Storm (1817 - 1888)
                         Holzschnitzer auf Kishi  ( Insel im Onegasee/Rußland )


37. Woche 2010
So mancher scheint beim ersten Blick verschlossen, starr und eisig kühl,
doch birgt sein Herz für den, der sucht, den reichsten Schatz von Mitgefühl.
Wilhelm Jordan (1819 - 1904)


36. Woche 2010
Des Menschen Seele gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es,
und wieder nieder zur Erde muß es, ewig wechselnd.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
                             Die Schlei bei Ulsnisland / Lindholm - 31.08.10


35. Woche 2010
Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben. Hans Chr. Andersen (1805 - 1875)


34. Woche 2010
Seit den letzten Jahren gibt es ein Wertobjekt, das realer und verwertbarer ist als Boden, Haus und Rente, ein Wertobjekt der Laune und der Phantasie; das Kunstwerk. Edmond Huot de Goncourt (1822 - 1896)
Kein Wertobjekt war das in Flensburg als „Schottweg Hochhaus“ bekannte Gebäude.
Es wurde ca. 1970 gebaut  und ist heute verschwunden. Der Bauschutt wird für den Straßenbau weiterverwendet.


33. Woche 2010
Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben ein Theater ist, dann suche dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht. William Shakespeare
Wachablösung der Garden vor dem Schloss Amalienborg. Das Schloss Amalienborg ist die Kopenhagener Stadtresidenz der dänischen Königin Margrethe II.


32. Woche 2010
Man braucht wirklich so wenig, um die Hände und das Herz von Kindern zu füllen. Thomas Culhane, (1801 - 1885), irischer Schriftsteller
                       Schnappschuss -Töpfermarkt in Kappeln am 08.08.10


31. Woche 2010
Die Sonne ist das Gold der Armen. Sprichwort 


30.Woche 2010
Kein Baum wird mit einem Schlag gefällt.  Aus Ungarn 


29.Woche 2010
Es ist dem Menschen unmöglich, die hohen Geschwindigkeiten der Eisenbahn zu ertragen. Sein Atmungssystem wird zusammenbrechen; Tod durch Lungenbluten wird die Regel sein.
Prof. Dr. Dionysys Lardner, (1793 - 1859), britischer Arzt
Auch ein Professor kann sich irren…


28. Woche 2010
Der Körper und seine Nerven sollen gegen Witterung und mancherlei Leiden gestärkt, seine Muskeln sollen bis zur möglichsten Fertigkeit zu allen natürlichen Bewegungen abgerichtet, seine Glieder dadurch gelenkig gemacht, seine Sinne geübt werden; kurz, die Maschine soll Dauer, Stärke, Schnellkraft, Gewandtheit erhalten und sich zu einem möglichst schönen Glanze entwickeln.
Johann Christoph Friedrich GutsMuths, (1759 - 1839), namhafter deutscher Pädagoge zur Goethezeit und Mitbegründer des Turnens


27. Woche 2010
Wo ist der Mittelpunkt der Welt, auf den sich alles beziehen muß? – in unserem Herzen. Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
                                              Speicherstadt Hamburg


26. Woche 2010
Spieler haben vor klugen Leuten den Vortritt, denn sie genießen die Ehre, den Reichtum zu vertreten. Luc de Clapiers Vauvenargues (1715 - 1747)
                                             HSH NORDBANK Kiel


25. Woche 2010
Der Geruch des Basilikums ist gut für das Herz. Er nimmt die Traurigkeit, die von der Melancholie herrührt und macht den Menschen glücklich.
John Gerarde, (1545 - 1612), englischer Arzt
Der Geruch der Gülle ist eine große Schweinerei…


24. Woche 2010
Welch ein künstlich Netz ist doch das Gesetz; Kleines ist gefangen,
Großes durchgegangen. Friedrich Freiherr von Logau (1604 - 1655)


23. Woche 2010
Ich muß lernen, mit dem Mühlstein am Hals nicht zu ertrinken.
Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1828 - 1910)
Der Glockenturm der Nikolaus-Kathedrale in Kaljasin ertrank im Uglitscher Stausee...


22. Woche 2010
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Aber es glänzt auch nicht alles, was Gold ist.
Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863)


21. Woche 2010
Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in einer Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart. Rainer Maria Rilke (1875 – 1926 )


20.Woche 2010
Auch der Idealist malt die Venus nackt, aber der Naturalist entkleidet sie selbst ihrer Schönheit. Emanuel Wertheimer (1846 – 1916)


19.Woche 2010
Es ist derselbe Weg der nach oben und nach unten führt.
Heraklit von Ephesus (etwa 540 - 480 v. Chr.)
                           Das Treppenhaus im Slomanhaus in Hamburg


18.Woche 2010
Wenn ein Tropfen das Gefäß zum Überlaufen bringt, so läuft immer mehr heraus als dieser Tropfen. Georg Simmel (1858 - 1918)


17. Woche 2010
Gott sei's gedankt, in der nächsten Welt wird es keinen Kaffee geben. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als auf Kaffee zu warten, wenn er noch nicht da ist.
Immanuel Kant (1724 - 1804)


16. Woche 2010
Man kann nicht bergauf kommen, ohne bergan zu gehen.
Und obwohl Steigen beschwerlich ist, so kommt man doch dem Gipfel immer näher, und mit jedem Schritt wird die Aussicht umher freier und schöner!
Und oben ist oben! Matthias Claudius (1740 - 1815)


15.Woche 2010
Die Winde der Gnade wehen immer. Wir brauchen nur die Segel zu hissen. Shri Ramakrishna (1834-1886)


14. Woche 2010
Der Weg zum Ruhm geht durch den Palast.
Der Weg zum Vermögen über den Markt.
Der Weg zur Tugend durch die Wüste.
Françoise de Maintenon (1635 - 1719)


13. Woche 2010
Der Spiegel der Natur ist der klarste Spiegel! Ihn muß man schauen, an ihm sich ergötzen. Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821 – 1881)


12. Woche 2010
Wasser verrinnt, Steine bleiben. Aus Rumänien 


11.Woche 2010
Gott gibt die Nüsse, aber er knackt sie nicht.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)


10. Woche 2010
Wärme, Wärme, mehr Wärme. Denn wir sterben an der Kälte und nicht an der Dunkelheit. Nicht die Nacht tötet, sondern der Frost. Miguel de Unamuno y Yugo (1864 - 1936)


09. Woche 2010
Ein Hund zur Hand ist besser als ein Bruder weit weg. Aus Persien 


08.Woche 2010
Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen!
Er bleibt stehen, während sich rings um ihn die angeschwollenen Gewässer legen.
Marc Aurel (121 - 180)


07. Woche 2010
Wußten Sie schon, daß von zehn Erdenbürgern vier mit Messer und Gabel, drei mit Stäbchen und drei mit den Fingern essen?   Kalenderspruch 


06. Woche 2010
Jeder kehre den Schnee vor seiner Tür und kümmere sich nicht um das Eis, das auf dem Dach des Nachbarn liegt. Deutsches Sprichwort


05. Woche 2010
Schnee, der sich leicht ballen läßt, schmilzt bald. Jean Paul  (1763 - 1825)


04. Woche 2010
Wenn dein eigenes Licht heller leuchtet als das der anderen, sei glücklich darüber, aber lösche nie das Licht anderer, um dein eigenes heller leuchten zu lassen.  Aus dem Orient


03. Woche 2010
Wir sind nun mal zur Gemeinschaft geboren. Unsere gesellschaftliche Verbindung ist einem Steingebäude ähnlich, das einstürzen würde, wenn die Steine einander nicht wechselseitig stützten. 
Lucius  Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.)


02. Woche 2010
Zu Weihnachten getanzt im Schnee, zu Ostern Frost im Zeh.
Wilhelm Busch (1832 – 1908)


01. Woche 2010
Wenn wir über dünnes Eis laufen, liegt unser Heil in der Geschwindigkeit.    
Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882)