Die Pyramide in Rapa ist ein 1811 in dem masurischem Dorf Rapa (deutsch: Kleinangerapp) erbautes Grab der Familie von Fahrenheid, das vom dänischen Bildhauer Bertel Thorvaldsen entworfen wurde. Die Pyramide ist 15,9 Meter hoch, die Seitenlänge beträgt 10,4 Meter. Das Grabmal steht unter Denkmalschutz.
Das Grabmal in Form einer Pyramide wurde von Graf Heinrich von Fahrenheid mitten im Wald errichtet. Der leidenschaftliche Sammler aller Art von Kunst befasste sich schon früh mit Ägyptologie und errichtete das Bauwerk, dem wie alle Pyramiden eine mystische Wirkung nachgesagt wird, als Begräbnisstätte nach dem Tod seiner 3-jährigen Tochter. Später wurden weitere Familienmitglieder und 1849 der Erbauer dort begraben. In den beiden Weltkriegen wurde das Mausoleum von sowjetischen Soldaten verwüstet und die Särge zerschlagen. In diesem Zustand befinden sie sich noch immer, durch die Fenster sind zum Teil mumifizierte Skelette sichtbar.